Cabeças do ReguengoCabeças do Reguengo

Dieser Wein wurde aus verschiedenen alten Rebsorten eines sehr alten Weinbergs in der Gemeinde Reguengo da Serra de S. Mamede hergestellt. Dieser Weinberg liegt auf einer Höhe von 598 Metern, östlich ausgerichtet, und die Böden sind aus uraltem Granit (Ordovizium).

Die Produktion ist sehr gering, und da keine eindeutig dominierende Rebsorte angegeben werden kann (es sind etwa 14 verschiedene Sorten), sagen wir daß dieser Wein einfach von weißen Trauben eines alten Weinbergs gemacht wird. Und so soll es bleiben. Aroma und Geschmack sind köstlich und erinnern an alte Zeiten, und so wollen wir sie weiterhin behalten in der (so schönen) Serra de S. Mamede.

Vinifikation

Das Jahr 2011 war ein normales Jahr in Bezuf auf Wetterbedingungen, wenn auch ein regnerischer Frühling mehr oder weniger Probleme mit Melhtau im ganzen Land verursachte. Unser Weinberg, der biologische Anbau- und Erzeugungsprinzipien seit 2008 folgt, erlitt nichts und bewies erneut daß die Chemikalien im Weinbau nicht notwendig sind.

Juni, Juli und August waren normale, trockene und ruhige Monate, mit dieser oder jener Hitzewelle gegen Ende Juli. September fing sehr regnerisch an, aber das warme Wetter kehrte zurück bis zum Ende der Lese.

Die völlig gesunden Trauben für den Equinócio 2011 wurden in 14-Kilo Kisten geerntet. Sie wurden daraufhin in der Kellerei gepresst und der Most wurde 48 Stunden lang auf natürlicher Weise dekantiert. Die natürliche Hefe-Gärung erfolgte in gebrauchten Eichenfässern bis April 2012. Es wurde im Juli 2012 ohne Schönung oder Filtrierung abgefüllt.

Degustationsnotizen

Der Equinócio 2011 ist ein subtiler Weißwein, sehr auf Mineralität und Rauchnoten konzentriert. Sehr diskretes, klassisches Obst-Profil, mit Tee- und Gewürzaromen, im Ganzen elegant und komplex. Weich und fein im Geschmack, sehr samtig, ein Wein voller Ruhe und Eleganz mit einem intensiven und leicht warmen Abgang.

Produktdaten

Hersteller

Cabeças do Reguengo

Region

Portalegre/Alentejo

Bodenart

Granit (Ordovicium)

Weinberge

Quinta das Cabeças

Durchschnittliches Rebalter

Über 100 Jahre

Rebsorten

Verschiedene

Art der Reberziehung

Goblet

Meereshöhe

598

Lesezeitraum

29. August 2011

Leseart

Hand

Malolaktische Gärung

Keine

Gärung

Gebrauchte Eichenfässer

Abfüllung

Juli 2012

Restzucker (g/dm3)

2.2

Alkoholgehalt (%)

13.5

pH-Wert

3.21

Gesamtsäure (g/dm3)

5.4

Flüchtige Säure (g/dm3)

0.56

SO2 Gesamt (mg/dm3)

129

Produktion

1.490 Flaschen

Unser zweiter Jahrgang dieses Rotweins kam in die Welt Ende 2013.

Er wurde aus alten Rebsorten eines sehr alten Weinbergs in der Serra de S. Mamede produziert. Die Reben liegen auf einer Höhe von 598 Metern, östlich ausgerichtet, und der Granitboden bildete sich in einem Zeitalter, in dem es keinen Sauerstoff in unserer Atmosphäre vorhanden war. Die Sorten Alicante Bouschet, Aragonez und Trincadeira dominieren über 10 verschiedene andere.

Viele der Reben sind verkümmert. Sie produzieren lediglich 3 oder 4 kleine Trauben aber mit einem Aroma nach Obstfleisch und Schale die absolut eigenartig sind. Alles ist eigenartig an diesen Trauben: das Aussehen, die Lebendigkeit und das Obst. Dies ist der Trumpf der Weine der Serra de S. Mamede.

Vinifikation

Das Weinjahr fing ohne Regen an. Der Herbst war warm und trocken und der Regen kam erst im Dezember. Dann kam er (endlich) und blieb. Ein Zyklus 3 trockener Jahren war zu wobei das Jahr 2009 mit Abstand das schlimmste war (fast 9 Monate ohne Regen).

Und so blieb es bis April, als das gute Wetter endlich kam und die Weinbauarbeit beginnen konnte. Mai, Juni und Juli waren wie üblich, August und September warm.

Die Produktion war diesmal etwas großzügiger. Es wurden fast 900 Liter produziert. Die Trauben wurden fußgestampft und der Wein wurde in traditionellen Lagares vergoren, bevor er in drei Barriques (einer neuen, einer zweijährigen und einer alten) hinübergeführte wurde. Zu Beginn schien der Wein wenig versprechend, aber 18 Monate Reifung gaben ihm einen besonderen Glanz, sowie eine völlig einzigartige Frische und Duft. Er wurde in Flaschen abgefüllt und reifte ein halbes Jahr lang in Flasche bevor er auf den Markt kam. Dieser Wein, sowie der Solstício 2009 sind immer besser ein Tag nach der Öffnung der Flasche. Sie brauchen Luft, um ihre Bewunderer zu. Es sind Weine der Gegenwart und vor allem der Zukunft.

Degustationsnotizen

Intensives, tiefes und sehr balsamisches Aroma. Am Gaumen voller Frucht und Frische. Reif und einnehmend im Geschmack, lebhafte Mineralität, alles ergänzt sich und stimmt in diesem Rotwein voller Bergcharakter und –seele überein.

Produktdaten

Hersteller

Cabeças do Reguengo

Region

Portalegre/Alentejo

Bodenart

Granit (Ordovicium)

Weinberge

Quinta das Cabeças

Durchschnittliches Rebalter

Über 100 Jahre

Rebsorten

Various

Art der Reberziehung

Frei, im Pokal (Goblet)

Meereshöhe

598

Lesezeitraum

9. September 2010

Leseart

Hand

Malolaktische Gärung

Barriques

Gärung

Lagar (Weinpresse)

Abfüllung

April 2012

Reifung

18 Monate in Barriques + 18 Monate in der Flasche

Restzucker (g/dm3)

2.8

Alkoholgehalt (%)

14

pH-Wert

3.73

Gesamtsäure (g/dm3)

5.4

Flüchtige Säure (g/dm3)

0.89

SO2 Gesamt (mg/dm3)

78

Produktion

870 Flaschen